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Konfliktinhalte

Konflikte drehen sich häufig um

Entscheidungen: Sie wissen nicht, was sie tun sollen. Sollen Sie dieses Kleid kaufen oder nicht? Sollen Sie in Ihrer Beziehung bleiben oder nicht? Sollen sie den Job wechseln oder nicht? Sollen Sie das Problem ansprechen oder nicht? etc.

Umsetzung: Sie wissen, was sie tun sollen, aber sie schaffen nicht, es um zu setzen.                                                                                                                               Sie wollen mehr Sport treiben, tun es aber nicht. Sie wollen sich gesünder ernähren, schaffen es aber nicht. Sie wollen die Dinge mutiger angehen, es gelingt Ihnen aber nicht. Sie wollen sich um einen neuen Job bemühen, tun es aber nicht.

Die Umwelt: Die Welt ist nicht so, wie sie sein soll! Sie würden ja gern entspannter sein, aber die Anforderungen der anderen an Sie sind einfach zu hoch. Sie müssen sich doch aufregen, der Kollege verhält sich einfach zu blöd. Die Ursache Ihres Problems liegt vor allem bei den anderen: die Freundin, der Nachbar, die Bahn, die Politik, die Gesellschaft, das Schicksal etc.

Einige Beispiel für konkrete Konfliktinhalte finden Sie hier.

 

Innere Konflikte

Als innere Konflikte werden Konflikte des Bewusstseins bezeichnet. Diese können sich in  einem leichten Gefühl der Unruhe ausdrücken, oder aber auch in akuten Konfliktgefühlen bis hin zur Panik.

Ein akuter innerer Konflikt ist das Gegenteil von einem Zustand der Gelassenheit.

Was bedeutet das im Detail?

Im akuten Konflikt drehen sich Ihre Gedanken im Kreis.
Sie sind innerlich unruhig, erregt und angespannt. Sie haben das Gefühl einer ‚inneren Zerrissenheit‘.
Sie erleben Widersprüche, Diskrepanzen, Dilemmata gekoppelt mit einem Gefühl der Ausweglosigkeit oder auch Panik.

Inhaltlich können sich Konflikte um alles Mögliche drehen.

Solch einen akuten Konflikt können Sie durchaus eine Weile kompensieren oder auch ausblenden. Häufig wirken Sie jedoch von außen betrachtet recht angestrengt, unentspannt oder auch verstärkt impulsiv. Sie ärgern sich leicht oder gehen wegen Kleinigkeiten ‚in die Luft‘.

Es kann auch sein, dass Ihr Konflikt sich wieder beruhigt.

Ein Beispiel:
Sie gehören zu den Menschen, die Angst haben, vor einer größeren Menschengruppe zu sprechen. Es kann phasenweise so sein, dass Ihnen Ihre starke Aufregung und Sorge, die Sie das letzte Mal vor einem Vortragstermin hatten, völlig übertrieben vorkommt. Sie halten sie für eine Überreaktion und glauben, beim nächsten Mal besser vorbereitet zu sein, so dass eine solche Aufregung nicht mehr nötig sein wird.
Vermutlich steigt jedoch die innere Anspannung mit Näherrücken des nächsten Rede-Termins langsam an. Kurz vor dem Termin erwischen Sie die bekannte Sorge, Unruhe, das Herzklopfen, die Schweißausbrüche, das Zittern in der Stimme und der Tunnelblick.

Die Ursache für Ihren inneren Konflikt hat sich nicht gelöst.
Der Konflikt ist genauso da wie jedes Mal in solch einer Situation.
Mitunter verstärken sich auch die Symptome von Termin zu Termin.

(Lesen Sie hierzu: A. C. Wagner, 2011, Gelassenheit durch Auflösung innerer Konflikte, Kohlhammer)

Introvision

Die Introvision ist eine Methode der mentalen Selbstregulation und bedeutet im Grunde nichts anderes als „Innenschau„. Sie erlernen einen Weg in sich selbst ‚hinein zu schauen‘ und sich ein bisschen besser kennen zu lernen.

Die Introvision ist eine lösungsorientierte Methode, die seit den 1970er Jahren von Angelika C. Wagner erforscht und entwickelt wurde. Die Methode wurde in verschiedenen Anwendungsbereichen wissenschaftlich untersucht und ihre Wirksamkeit nachgewiesen (Schreibangst, Mathematikangst, Tinnitus, Muskelverspannungen, Leistungssport, Burnout etc.).

Im Falle eines inneren Konfliktes, einer Blockade, oder auch eines scheinbar unlösbaren Problems können Sie sich mit Hilfe der Introvision die Möglichkeit erarbeiten, wieder handeln und entscheiden zu können.

Bis jetzt hält Sie der mehr oder weniger akute innere Konflikt von einer zufrieden stellenden Lösung des Problems, welches Sie beschäftigt, fern.
Ihre Gedanken drehen sich im Kreis, sie fühlen sich blockiert, entscheidungsunfähig, wissen nicht, in welche Richtung Sie weiter denken oder gehen sollen, fühlen sich gestresst, verängstigt, erschöpft und/oder schlicht nicht fähig zu handeln.

Möglicherweise geht Ihnen, wenn Sie an Ihr Problem denken, ansatzweise Folgendes durch den Kopf:
„Das muss aber doch so sein!“ oder „Wenn ich das nicht schaffe, dann passiert etwas Schlimmes!“ oder „Das darf nicht sein!“ oder „Ich muss das schaffen, heraus finden, lösen, verstehen!!“ (Ein Beispiel finden Sie hier …)

Aus Sicht der Introvision hängen Sie hier in der Schleife des sog. „MussDarfNicht-Syndroms“ fest.

Mit Hilfe der Introvision lässt sich ein Weg erlernen, sich der zum Konflikt auftauchenden Gedanken und Vorstellungen, wie auch immer sie sich in unserem Inneren zeigen und/oder anfühlen, bewusst zu werden, sie wahrzunehmen und sich anzusehen.

Wegsehen kostet Kraft, löst ein Problem nicht und bindet dauerhaft Energie und Ressourcen, die Ihnen nicht zur Verfügung stehen, um das Problem tatsächlich zu lösen.

Das aufmerksame Wahrnehmen dessen, was im Kern hinter Ihrer Denkschleife steht, nimmt dem ‚Schlimmen‘ seine Macht und es kann sich auflösen.

Dies ist ein Weg, längerfristig mehr Gelassenheit im Alltag zu erreichen.

Es sind Vorstellungen in Ihrem Kopf!!!

Und Sie sind der/die Chef/In in Ihrem Kopf!

Übernehmen Sie! Es liegt bei Ihnen!